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Anna Wintour – Die Modepäpstin im Porträt


Spätestens seit dem Film „Der Teufel trägt Prada“, in dem sie Pate für die Rolle der Miranda Priestly stand, ist Anna Wintour fast jedem ein Begriff. Unübersehbar, unterkühlt, unkündbar – seit 27 Jahren hält sie sich an der Spitze der amerikanischen Vogue und ist damit eine der mächtigsten Frauen der Modewelt.

Ein Leben in der Front Row

Heute sitzt sie bei jeder bedeutenden Modenschau in der ersten Reihe. Ihre Meinung entscheidet über Erfolg oder Misserfolg von Kollektionen und Designern. Der kometenhafte Aufstieg begann dabei mit 21 Jahren bei der Zeitschrift „Harpers Bazaar“ in London. 1986 ging sie zur amerikanischen Vogue nach New York und leitete eine neue Ära ein. Erstmals mixte sie Designer- und Billigmode. Unvergessen bleibt ihr erstes Cover, auf dem das Model einen 10.000 Dollar Pullover von Christian Lacroix und eine 50-Dollar-Jeans trug.

Der Wintour-Look

Nicht nur ihre Leistungen, um die amerikanische Vogue, sondern auch ihr Modestil werden dabei oft diskutiert. Dunkle Sonnenbrille, strenger Pagenschnitt und kühle Ausstrahlung - Anna Wintour bleibt ihrem Signature-Look seit Jahren und Jahrzehnten treu. Was sie allerdings nie tragen würde ist ein Komplett-Look in Schwarz. „Nie würde ich mich ganz in Schwarz kleiden“, so die 66-Jährige.

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